Schlagwort-Archive: Bedeutung von Industrie 4.0

Predictive Maintenance – Wartung im richtigen Moment macht sich bezahlt

In Zeiten von Industrie 4.0 und Smart Factory sind neue Ideen für höhere Effizienz im Maschinensektor gefragt. Auf der diesjährigen Hannover-Messe stand vor allem ein Konzept im Mittelpunkt, das revolutionäre Vorteile im  Bereich der Maschinenwartung bietet:

Predictive Maintenance – die vorausschauende Wartung –  ist ein lernfähiges Instrument, das auf Basis von in der Vergangenheit aufgezeichneten Daten eine Vorhersage für die Lebensdauer von Maschinen und Komponenten sowie den günstigsten Zeitpunkt für Wartungsmaßnahmen in der Zukunft treffen kann.

Zahnräder, Getriebe, Rad, Maschine

Damit wird den tatsächlichen Anforderungen und Belastungen im Produktionsalltag Rechnung getragen. Erhöhte Kosten infolge von zu früher oder aber zu später Wartung werden vermieden. Das bietet Sicherheit bei der Kapazitätsplanung bezüglich Anlagen, Material und Personal. Stillstandzeiten werden vermieden.

Das Modul Plant Historian PMPredictive Maintenance – der iMes Solutions GmbH erlaubt es dem Anlagenbetreiber zu agieren, anstatt zu reagieren – mittels einer permanenten Überwachung von Equipments  durch Sensoren, die zum Beispiel die Vibration, Temperatur oder Feuchtigkeit messen.

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BITKOM-Umfrage: Industrie 4.0 unter den Topthemen des Jahres

Industrie 4.0 für 52 % der Großunternehmen von hoher Bedeutung

Laut einer Umfrage von BITKOM sind Cloud Computing, IT-Sicherheit und Big Data Analytics die bedeutendsten Hightech-Themen des Jahres – wobei KMU und großer Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) z.T. andere Schwerpunkte für sich sehen.

Industrie 4.0 erstmals unter den Top-Fünf

Bei der alljährlichen Trendumfrage des Digitalverbands BITKOM landete das Thema Industrie 4.0 erstmals unter den Top-Fünf. Cloud Computing konnte sich wieder an die Spitze setzen (64 %). Im Vorjahr lag die Thematik IT-Sicherheit mit Abstand auf dem ersten Rang – infolge des NSA Skandals. IT-Sicherheit belegt mit 62 % den zweiten Rang und hat nur wenig an Interesse eingebüßt.
Der Newcomer des Jahres ist eindeutig das Thema Industrie 4.0 und konnte mit 42 % seinen Umfragewert nahezu verdoppeln. Laut BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf ist „die Digitalisierung des produzierende Gewerbes […] für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft von existenzieller Bedeutung“

Für 52 % der großen Unternehmen ist Industrie 4.0 von großer Bedeutung – nur 39 % der KMU schätzen die Thematik als wichtig ein. Viele der KMU vergessen hierbei, dass Industrie 4.0-Technologie nicht nur für Großunternehmen von Interesse ist. Auch kleine oder Mittelgroße Gewerke können von Industrie 4.0- Technologie profitieren und daraus einen nachhaltigen Benefit generieren.

Quelle: BITKOM

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Industrie 4.0: Für die Automobilindustrie noch ein unbeschriebenes Blatt?

Industrie 4.0 und die Automobilbranche

Das Thema Industrie 4.0 ist wie kaum ein anderes Thema in aller Munde. Auch die Bundesregierung forciert das Thema vierte industrielle Revolution durch die Digitalisierung der Produktionsprozesse. In den oberen Etagen der deutschen Automobilindustrie ist der Begriff Industrie 4.0 jedoch noch gänzlich unbekannt. Eine Studie ergab, dass von 227 Entscheidungsträgern aus der Automobil- und Fertigungsindustrie 24 % mit dem Begriff Industrie 4.0  nichts anfangen können. Der eigentliche Bekanntheitsgrad ist vermutlich aber noch geringer, da der häufigste Grund für die Nicht-Teilnahme an der Umfrage die Unbekanntheit des Begriffs Industrie 4.0 war. Bei den Fach- und Führungskräften aus der Automobilzuliefererindustrie war der Bekanntheitsgrad etwas höher. Viele Manager sind zudem skeptische, ob Deutschland diesbezüglich eine führende Rolle einnehmen kann. Ein Grund für den geringen Bekanntheitsgrad des Begriffs Industrie 4.0 in der Automobilbranche mag sein, da viele Ansätze der Digitalen Produktion bereits Anwendung finden. Deutschland als einer der größten Maschinen- und Anlagenbauer-Standorte in Europa kann in Zukunft definitiv als Innovationsführer punkten und sich unter günstigen Bedingungen (staatliche Förderungen, Investitionen etc.) in Sachen Digitalisierung der industriellen Fertigung eine Spitzenposition sichern. Mehr Informationen über Industrie 4.0 Technologie finden Sie hier.
Quelle: WSJ Tech

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Vernetzte Welten und Industrie 4.0-Technologie

Der Trend in Richtung vernetzter Welten und Industrie 4.0 entwickelt sich rasant, Quelle: Plattform Indusrie 4.0

Der Trend in Richtung vernetzter Welten und Industrie 4.0 entwickelt sich rasant, Quelle: Plattform Indusrie 4.0, 2013

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Was ist Industrie 4.0?

Die Bedeutung von Industrie 4.0 für den Standort Deutschland

Die Bedeutung von Industrie 4.0 wird in den kommenden Jahren immer mehr zunehmen – vor allem bzgl. der Konkurrenzfähigkeit des Standortes Deutschland.  Die intelligente Vernetzung von Produkten und Prozessen in der industriellen Wertschöpfung wird allgemein unter dem Begriff Industrie 4.0 subsummiert. Industrie 4.0 soll die Generierung von Mehrwerten durch effizientere oder neu Prozesswege ermöglichen. Aufgrund dieser Vorteile erhoffen sich Anwender bessere Absatzchancen für höherwertigere Produkte, Dienstleistungen etc.

Eine Studie des Fraunhofer IAO im Auftrag der BITKOM sieht in den Technologien von Industrie 4.0 folgende Potenziale:

  • Erwartetes Wertschöpfungspotenzial durch Industrie 4.0-
    Technologie beläuft sich bis 2025 auf 78 Mrd. Euro –
    alleine für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau,
    chemische Industrie, Landwirtschafts-, Informations-
    und Kommunikationstechnologie.
  • Die volkswirtschaftlichen Effekte durch Industrie
    4.0 werden durch den Einsatz von Technologien
    aus den fünf Technologiefeldern Embedded
    Systems, Smart Factory, Robuste Netze, Cloud
    Computing und IT-Security erwartet.
  • Das erwartete Potenzial generiert sich aus neuen
    innovativen Produkten, neuen Dienstleistungen und
    Geschäftsmodellen sowie effizienteren Produktions-
    prozessen und innerbetrieblichen Abläufen: Integration
    von Echtzeitdaten an der Schnittstelle von Produkt-
    entstehung und Produkt sowie wandlungsfähigeren
    Produktsystemen (Nutzung von Echtzeitdaten, Trans-
    parenz von Produktionsdaten, flexible
    Automatisierung, zeitnahe Prozessüberwachung,
    intuitive Mensch-Maschine Schnittstelle etc.)

Um diese Erwartungen realisieren zu können sind Standards und Unterstützung auf der Technologie und Anwendungsseite nötig. Vor allem sind hierfür praktikable und abgestimmte Regeln für schnelle und schnittstellenfreie Kommunikation, Datenschutz und Datensicherheit von großer Bedeutung. Industrie 4.0 sollte keineswegs auf den bl0ßen Einsatz von Technologie beschränkt werden. Wichtig ist es das gesamte Ökosystem zu betrachten.

Quelle: Studie Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland, Fraunhofer IAO

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