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Über imessolution

Die iMes Solutions GmbH – mit Standorten in Burghausen, Billigheim-Ingenheim und Dresden – beschäftigt sich seit 2001 mit der Entwicklung von Software-Lösungen für den MES-, Steuerungs- und Automatisierungsbereich von Industrieanlagen. Inzwischen blicken wir auf ein umfangreiches Portfolio aus Produkten und Dienstleistungen für den MES-Bereich von Fertigungs- und Prozessindustrie.

Predictive Maintenance – Wartung im richtigen Moment macht sich bezahlt

In Zeiten von Industrie 4.0 und Smart Factory sind neue Ideen für höhere Effizienz im Maschinensektor gefragt. Auf der diesjährigen Hannover-Messe stand vor allem ein Konzept im Mittelpunkt, das revolutionäre Vorteile im  Bereich der Maschinenwartung bietet:

Predictive Maintenance – die vorausschauende Wartung –  ist ein lernfähiges Instrument, das auf Basis von in der Vergangenheit aufgezeichneten Daten eine Vorhersage für die Lebensdauer von Maschinen und Komponenten sowie den günstigsten Zeitpunkt für Wartungsmaßnahmen in der Zukunft treffen kann.

Zahnräder, Getriebe, Rad, Maschine

Damit wird den tatsächlichen Anforderungen und Belastungen im Produktionsalltag Rechnung getragen. Erhöhte Kosten infolge von zu früher oder aber zu später Wartung werden vermieden. Das bietet Sicherheit bei der Kapazitätsplanung bezüglich Anlagen, Material und Personal. Stillstandzeiten werden vermieden.

Das Modul Plant Historian PMPredictive Maintenance – der iMes Solutions GmbH erlaubt es dem Anlagenbetreiber zu agieren, anstatt zu reagieren – mittels einer permanenten Überwachung von Equipments  durch Sensoren, die zum Beispiel die Vibration, Temperatur oder Feuchtigkeit messen.

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Eingeordnet unter Industrie 4.0

Schrittweise Umstellung auf digitale Steuerung im Sinne der Industrie 4.0*

Für viele Unternehmen stellt die Umstellung auf Industrie 4.0 eine enorme Herausforderung dar – sowohl logistisch als auch im finanziellen Bereich. Dennoch werden auch kleine und mittlere Unternehmen allein schon aus Wettbewerbsgründen in den nächsten Jahren auf digitalisierte Fertigungsprozesse umstellen müssen.

Digitalisierung kann sich allerdings auszahlen, Investitionen können sich schon in kürzester Zeit amortisieren. Digital gesammelte Daten haben den Vorteil, dass sie jederzeit verfügbar sind. Auswertungen sind auf Knopfdruck möglich. Das darin enthaltene Optimierungspotenzial ist unbegrenzt: Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Unternehmenshierarchien und den Kunden werden verkürzt, Reaktionen auf Prozessstörungen sind frühzeitig möglich, Stillstandzeiten werden verringert. Kurz: Der Produktionsprozess wird effektiver in Bezug auf Personal, Logistik und schließlich auch Kosten.

Die iMes Solutions GmbH bietet mit ihrem Bausteinsteinprogramm all jenen eine Plattform, die das Projekt „Digitalisierung der Prozessabläufe“ schrittweise angehen wollen.

Die Maschinendatenerfassung Plant Historian MDE als Grundelement für die Verbindung zwischen Produktionstechnik und Informationsverarbeitung ermöglicht die automatisierte und systematische Aufzeichnung und Analyse von Maschinendaten. Die langfristige Dokumentation und Rückverfolgung dieser Daten liefert Prozesstransparenz, Überwachung von Maschinenlaufzeiten und –stillständen. Die daraus gewonnenen Informationen zur Produktivität stellen ein Kontroll- und Optimierungsinstrument für den kompletten Fertigungsprozess dar.

Die Einbindung der Software Plant Historian MDE in bereits vorhandene Systeme gestaltet sich unkompliziert. Verschiedene Schnittstellen stehen für die Kopplung zur SPS/PLS-Welt zur Verfügung. Die zentrale SQL-Datenbank und der Applikationsserver erlauben die Anbindung beliebig vieler Stationen bis hin zur Vernetzung aller Standorte.

Damit wird die Maschinendatenerfassung zum ersten und vielleicht sogar wertvollsten Schritt zu Transparenz, Anlagensicherheit, Effizienzsteigerung und schließlich Kosteneffektivität für jedes Unternehmen.

 

*Was ist Industrie 4.0? In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet wird: Nach Dampfmaschine, Fließband, Elektronik und IT bestimmen nun intelligente Fabriken (sogenannte „Smart Factories“) die vierte industrielle Revolution.

Technische Grundlage hierfür sind intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Produktions- und Logistikprozesse zwischen Unternehmen im selben Produktionsprozess werden intelligent miteinander verzahnt, um die Produktion noch effizienter und flexibler zu gestalten.

So können intelligente Wertschöpfungsketten entstehen, die zudem alle Phasen des Lebenszyklus des Produktes miteinschließen – von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling. Auf diese Weise können zum einen Kundenwünsche von der Produktidee bis hin zum Recycling einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen mitgedacht werden. Deshalb können Unternehmen leichter als bisher maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren. Die individuelle Fertigung und Wartung der Produkte könnte der neue Standard werden.

Zum anderen können trotz individualisierter Produktion die Kosten der Produktion gesenkt werden. Durch die Vernetzung der Unternehmen der Wertschöpfungskette ist es möglich, nicht mehr nur einen Produktionsschritt, sondern die ganze Wertschöpfungskette zu optimieren. Wenn alle Informationen in Echtzeit verfügbar sind, kann ein Unternehmen z.B. frühzeitig auf die Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe reagieren. Die Produktionsprozesse können unternehmensübergreifend so gesteuert werden, dass sie Ressourcen und Energie sparen.

Insgesamt kann die Wirtschaftlichkeit der Produktion gesteigert, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Deutschland gestärkt und die Flexibilität der Produktion erhöht werden.

(Quelle: Plattform Industrie 4.0)

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Digitalisierung noch nicht in deutschen Unternehmen angekommen

Die „Digitalisierung“ gilt als wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft.

Dennoch stellen digitale Vorreiter, d.h. Unternehmen, die bereits auf digitale Produkte, Dienstleistungen, Apps oder Industrie 4.0 setzen, mit einem knappen Fünftel des Mittelstands die Minderheit dar.

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, fasst eine repräsentative Befragung mittelständischer Unternehmen mit mehr als 5 Mitarbeitern so zusammen:

„Die mittelständische Wirtschaft schöpft das Potential der Digitalisierung bisher bei weitem noch nicht aus.“

Obwohl 83% der mittelständischen Unternehmen in den Jahren 2013 – 2015 an Digitalisierungsprozessen beteiligt waren (bei Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern sogar 98%), stellt sich die Frage, in welchem Umfang. Die Ausgaben belegen, dass der Ausbau der Digitalisierung offenbar nur in kleinen Schritten erfolgt.

Hemmnisse der Digitalisierung

Die Gründe für die mangelnde Digitalisierungsbereitschaft sind unterschiedlich. Punkte wie

  • mangelnde IT-Kompetenzen der Belegschaft (67%)
  • Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit (62%) und
  • mangelhafte Geschwindigkeit der Internetverbindung…

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Cyberangriff auf App-Store

Vermutlich hunderte Apps mit Schadsoftware XCodeGhost infiziert

Mangelhafter Schutz gegen Cyberangriffe

Der jüngste Cyberangriff auf den App-Store von Apple und die Infizierung hunderter Mobiler Applikationen für das iOS-Betriebssystem zeigt wieder einmal, dass auch Großkonzerne wie Apple die Gefahren von Cyberangriffen noch immer unterschätzen bzw. nur mangelhaft dagegen gerüstet sind. Wie viele Apps mit der Schadsoftware infiziert wurden ist bis dato noch unbekannt. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung bietet Unternehmen nicht nur Vorteile sondern macht sie auch in gewisser Weise verwundbarer. Hierbei sind nicht nur firmeninterne Daten in Gefahr, sondern auch Millionen von sensiblen Nutzerdaten.

Unternehmen müssen im Bereich IT-Sicherheit nachrüsten

Um einen solchen Cyberangriff schon im Vorfeld abwenden zu können, werden sog. IT-Penetrationstest eingesetzt. Penetrationstests sind erlaubt und geplante Hackerangriffe auf IT-Netzwerke und Systeme. Hierbei werden im wesentlichen die selben Methoden angewandt wie bei einem realen Cyberangriff. Dadurch lassen sich Schwachstellen und Sicherheitslücken frühzeitig erkennen und Investitionen sichern.

Erfahren Sie mehr zum Thema IT-Penetrationstest.

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Audi, BMW und Daimler machen gemeinsame Sache – deutsche Automobilbranche contra Google

Deutsche Automobilbranche rüstet gegen Google

Die drei Automobilhersteller Audi, BMW und Daimler sind bekanntermaßen erbitterte Konkurrenten und schenken sich in der Regel nichts – der Automobilmarkt ist eine hart umkämpfte Brache.

Im Bereich des autonomen Fahrens haben BMW, Audi und Daimler nun die Notwendigkeit erkannt gemeinsame Sache zu machen und sich dazu entschlossen den Kartendienst Nokia Here für eine Summe von 2,8 Milliarden Euro zu übernehmen. Here besitzt in Europa einen Marktanteil von 80% und stellt in 200 Ländern Straßenkarten zur Verfügung.

Mit dem Kauf von Here unternehmen die drei deutschen Autohersteller den Versuch den Internetgiganten Google auf Distanz zu halten. Denn auch Google hat schon längst erkannt, dass das Auto in Zukunft nicht nur für den Personentransport von Bedeutung sein wird, sondern auch als Datenschnittstelle.

Kartendienst Here von Nokia, deutsch Automobilhersteller übernehmen Here Nicht nur Google stellt Straßenkarten zur Verfügung – Here besitzt in Europa einen Marktanteil von 80%, Quelle: here.com

Autonomes Fahren –…

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Digitalisierung des Mittelstands – deutsche Unternehmen zu defensiv

Technologie Industrie 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung Industrie 4.0

Digitalisierung der Wertschöpfungskette – der deutsche Mittelstand hinkt hinterher, Quelle: dpa

Der Weg in Richtung Industrie 4.0, d.h. die Digitalisierung von Fertigungs- und Produktionsprozessen läuft schleppend. Vor allem die Unternehmen des Mittelstands befinden sich in einer Art Wartehaltung – das könnte sich rächen. Laut einer Studie der Commerzbank hat die Mehrheit der Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung der Wertschöpfungskette für den Standort Deutschland erkannt – nur eine Minderheit handelt aber auch entsprechend. Bis dato investieren nur sehr wenige KMUs in Industrie 4.0-Technologie.

Glaubt man der Commerzbank-Studie berichtet jedes dritte Unternehmen (in Summer wurden rund 4000 mittelständische Unternehmen befragt), dass sich Schlüsseltechnologien in Ihrer Branche im Umbruch befinden – alt bewährte Geschäftsmodelle sind in Gefahr. Zudem wächst die Konkurrenz durch branchenfremde Wettbewerber – v.a. im Handel.

 Quelle: Handelsblatt

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Eingeordnet unter Industrie 4.0

IT-Security – Grundlage für Industrie 4.0

Interessanter Artikel zum Thema Industrie 4.0 und IT Sicherheit 4.0

reinermarquart

Alle Welt redet derzeit über Industrie 4.0. Allen voran hat die Politik dieses Feld entdeckt und wird nicht müde den Aspekt Industrie 4.0 zu postulieren. Gleichzeitig ist vielen nicht klar was Industrie 4.0 tatsächlich bedeutet, viele haben Mühe den Ausführungen zu folgen, viele Ausführungen sind diffus, andere Ausführungen sind dann tatsächlich auch an den Möglichkeiten orientiert. Aufgabe der jetzigen Diskussion ist es jedoch nicht, pragmatische und sofort umsetzbare Lösungen zu schaffen, Aufgabe ist es den Fingerzeig auf morgen zu legen.

Insofern ist die derzeitige Diskussion und das Ringen um die Deutungshoheit ein wichtiger Aspekt und wir dürfen uns freuen dass es in unserer Gesellschaft funktioniert. Bei all den Diskussionen bleibt eine Sache total auf der Strecke, ja wird nicht einmal erwähnt. Manche setzen es als gegeben voraus und finden das es sich daher nicht lohnt sich damit zu beschäftigen. Ich rede von IT Sicherheit im Kontext Industrie 4.0 oder

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