Monatsarchiv: November 2015

Mit MES Richtung Industrie 4.0

MES (Manufacturing Execution System) bilden die Brücke zwischen ERP-Systemen zur Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse und der Maschinensteuerung (SPS). Durch diese Integration können ein Vielfaches an Daten genutzt und Prozesse digitalisiert werden, was den Weg Richtung Industrie 4.0 ebnet. MES schaffen eine Transparenz in Produktionsprozessen, helfen regulatorische Anforderungen zu erfüllen und bilden auch das Grundgerüst für die Digitalisierung der Produktion.
Die Unternehmensberatung Bearing Point führte eine Umfrage durch und veröffentlichte ihre Ergebnisse anhand einer Studie. An dieser Umfrage nahmen 105 produzierende Unternehmen teil. Die Studie befasste sich mit der Digitalisierung der Produktion und anhand dieser konnte festgestellt werden, dass immer mehr Unternehmen in MES-Lösungen ein zentrales Mittel für die digitale Zukunft sehen, aber auch hohe Ansprüchen an diese Systeme haben.
Befragt wurden die Unternehmen zum einen was den aktuellen Einsatz von MES-Lösungen angeht. Bereits heute herrscht eine hohe Verbreitung dieser Systeme. 85% der teilnehmenden Unternehmen setzen MES zumindest in einzelnen Bereich bereits ein. 36% setzen MES standortübergreifend und durchgängig als zentrales Werkzeug ein. Ganze 88% der Teilnehmer sehen eine zunehmende Relevanz von MES in der Zukunft. Auch die Investitionsabsichten sind sehr hoch. 73% der befragten Unternehmen beabsichtigen in naher Zukunft in diesem Bereich zu investieren. Der Schwerpunkt der Investition (50%) würde auf Erweiterungsmodulen in bestehende Systeme liegen. Wichtig für alle Teilnehmer war vor allem die vertikale Integration von MES mit ERP-Software, was den Wunsch wiederum nach durchgängigen Lösungen verdeutlicht.

Quelle: Computer Automation
Studie: Bearing Point

MES-Software und -Lösungen für Ihr Unternehmen

MES-Software und -Lösungen der iMes Solutions GmbH bieten für Ihr Unternehmen die optimale Basis für Effizienzsteigerung. Unsere Software dienst als Bindeglied zwischen der Automatisierung und der IT-Welt (Optimierung Geschäftsprozesse in Produktion). Durch uns können Sie sich Wettbewerbsvorteile sichern und eine lückenlose Rückverfolgung von Qualitäts- und Produktionsdaten ist ebenfalls gewährleistet. Wie die Studie belegt steigt die Anfrage nach MES-Systemen an. Dadurch ist die Einführung von MES-Software-Lösungen, was die Industrie 4.0 angeht, unabdingbar. Mit unserer Software können Sie den Weg in Richtung Industrie 4.0 bewältigen.
Weiter Informationen zu unseren Produkten finden sie auf unserer Website.

 

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Schadsoftware zerstört Android-Smartphones

CES-2014

Quelle: welt.de

Smartphones gehören zum alltäglichen Begleiter in unserem Leben, sei es für berufliche oder private Zwecke. Ständig und überall benutzen wir diese und können nicht mehr ohne. Doch je mehr Technologie in den Smartphones verbaut wird, desto anfälliger werden sie für Cyberangriffe (siehe Apple) oder Schadsoftwares. Antivirus-Forscher des IT-Sicherheitsanbieters Lookout Security entdeckten vor kurzem, dass auch Android-Smartphones von einer Schadsoftware gefährdet sind. Drei Schädlinge wurden festgestellt, die über infizierte Apps aus Drittanbieter-App-Stores für Android auf die Smartphones gelangen. Hierbei handelt es sich um Auto-Rooting-Schädlinge der Gattungen Shedun, Shuante und Shiftybug. Mehr als 20.000 infizierte Programme wurden durch die Forscher festgestellt.
Was genau passiert mit dem Smartphone, wenn eine solche infizierte App von Drittanbietern installiert wird? Zum einen Werbebanner über den gesamten Bildschirm. Zum anderen kann die Schadsoftware (je nach Variante) selber weitere schädliche Apps nachladen und Daten der Nutzer auf den Geräten ausspionieren, was eine große Gefahr darstellt (z.B. ausspionieren relevanter Betriebs- oder Kundendaten!).  Die Malware gibt sich gegenüber dem Betriebssystem als privilegiertes Systemprogramm aus und überschreibt Startdateien des Smartphones. Dadurch installiert das Gerät die Schadsoftware nach einem Neustart neu, selbst wenn der Nutzer den Speicher komplett löscht und sein Handy auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Somit kann eine Infizierung nicht mehr durch herkömmliche Mittel entfernt werden. Zum Teil wird professionelle Hilfe benötigt um diese Schadsoftware endgültig zu löschen. Im Zweifelsfall kann aber sogar dies nicht ausreichend sein und nur der Austausch des kompletten Smartphones ist als einzige Lösung möglich.
Normale Apps haben in der Regel keine Zugriffsrechte auf Start- oder Systemdateien, diese sind im Speicherzugriff auf eine sogenannte Sandbox beschränkt. Die Malware wird daran erkannt, dass diese die Schwächen von Android versucht auszunutzen um aus der Sandbox auszubrechen. Dabei werden verschiedene Schwachstellen angegriffen um auf verschiedenen Android-Varianten zum Ziel zu kommen was auch des Öfteren gelingt. Google selbst scannt im App-Store Google Play eingestellte Apps auf Schadcodes, deshalb ist die Gefahr kaum gegeben das sich dort diese Schadsoftware befindet. Das Sicherheitsniveau von Drittanbietern Stores ist aber deutlich niedriger, deshalb nisten sich dort die Schadsoftwares gerne ein. Die Schadcodes verstecken sich dann in Apps wie Facebook, Candy Crush oder Snapchat.
Insbesondere Nutzer aus Russland, USA und Deutschland sind von der Malware betroffen. Deshalb warnen Forscher davor die Drittanbieter-App-Stores zu installieren und nur auf den zugelassenen und geprüften Store von Google zuzugreifen.

Quelle: Welt.de

Nachrüstung im IT-Bereich erforderlich

Angriffe auf Smartphones werden immer Häufiger. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung bietet Unternehmen nicht nur Vorteile sondern macht diese auch in gewisser Weise verwundbar. Um solchen Angriffen standzuhalten sollten Anbieter (auch Drittanbieter) im Vorfeld genügend IT-Sicherheitsmaßnahmen treffen um die Nutzer zu schützen. Dazu eignet sich der IT-Penetrationstest. Hierbei werden dieselben Methoden angewendet wie bei einem echten Cyberangriff, nur dass dadurch die Schwachstellen im System entdeckt werden und vorbeugende Maßnahmen getroffen werden können.

Mehr Informationen zum IT-Penetrationstest auf unserer Website.

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Beacons vs. RFID in Industrie 4.0

Industrie 4.0 – die digitale Revolution. Die Industrie benötigen für ihre Produktion und ihr Unternehmen immer mehr clevere Geräte um in der Zeit der Digitalisierung mithalten zu können. Welche Möglichkeiten bieten sich für Industrieunternehmen an? Zum einen können sie auf Beacons zurückgreifen oder auf RFID. Worin besteht der Unterschied zwischen den beiden?

Beacons

Beacon kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt „Leuchtfeuer“. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Bluetooth, eine Funktechnologie (Drahtlos-Technologie). Benötigt werden ein Sender und Empfänger, die sogenannten Beacons“. Diese sind entweder batteriebetrieben oder stehen unter permanenten Stromanschluss. Installiert sind Beacons in Räumen oder an Objekten. Diese senden bis zu 10x pro Sekunde ein Signal, welches durch die Integration der Technologie in mobilen Betriebssystemen (iOS, Android) Events auf Mobile Device (Tablets, Smartphones mit integrierten Sensoren) auslösen kann, ohne dass der Anwender aktiv werden muss. Wenn dieser Mobile Device in Reichweite ist, können Kontexte für den Anwender präzise bestimmt und entsprechende Aktionen, Funktionen und Angebote bereitgestellt werden. Die Ortung innerhalb von Gebäuden ist ebenfalls möglich. Alles geschieht vollkommen automatisch über Beacon und die App.
Was bedeutet das für die Industrie? Beacons haben ein sehr großes Potential, denn sie tragen zur Optimierung von Arbeitsprozessen bei. Mitarbeiter können schneller an ihre Einsatzorte gelangen und erhalten kontextbezogene Informationen für ihre Arbeit. Genauso können Standorte von Maschinen oder Dokumenten automatisch bereitgestellt werden. Beacons werden an Maschinen, Werkzeugen, usw. platziert, diese sind für den Mitarbeiter mit allen benötigten und wichtigen Informationen versehen und abrufbar (z.B. Werkzeugtyp). Auch im Falle einer Wartung oder eines Defekts bieten Beacons Vorteile. Zum Beispiel können Techniker per Video Call über die App angerufen werden. Sie erhalten sofort alle benötigten Daten und können hilfreiche Tipps geben um vorbeugende Maßnahmen treffen zu können. Somit kann ein Beacon in der Industrie 4.0 als Identifikation für Maschinen dienen.

RFID

Die Abkürzung steht für Radio Frequency Identification und ist ein drahtloses, elektronisches arbeitendes Verfahren. Momentan gehört RFID zu den weit verbreiteten Identifikationstechniken und besitzt die Funktion als Grundlagentechnik. Was entscheidend ist für die Industrie 4.0, denn diese erfordert intelligente Produkte, die die RFID ermöglicht. Ein RFID-System besteht aus einem Datenträger (RFID-Tags), einer Antenne und einem RFID-Lesegerät. RFID-Tags dienen zur Kennzeichnung von z.B. Waren, Paletten. Tags sind Transponder mit einem Mikroprozessor und Speicher, hier ist die ein-eindeutige Identität des Produktes sowie Bedarf weiterer Informationen eingespeichert (z.B. durchlaufende Positionen). Die Entfernung zwischen den Tags und dem RFID-Lesegerät hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen die Art des Tags. Hier wird zwischen aktiven Tags (wieder aufladbare Batterie u. Sender, große Reichweite), passiven Tags (geringe Reichweite, keine eigene Stromversorgung) und semi-passiven Tags unterschieden. Genauso spielt die Größe der Antenne, die RFID-Frequenz und -Übertragung eine Rolle für die Entfernung. Doch die Abstände zwischen Tags und Lesegerät sind in Vorschriften genauestens geregelt. Diese können nach ISO 14443 10cm-15cm sein oder maximal 1,5m nach ISO 15693.
Wie genau funktioniert RFID in der Industrie? Ein Tag kann z.B. an einer Maschine angebracht sein. Bei Aktivierung der Tags sendet das Lesegerät ein Signal zum Transponder. Dies geschieht alles über Funk und ohne großen Aufwand. Anhand der Informationen die aufm dem Tag gespeichert sind richtet sich die Maschine entsprechend den Bearbeitungsanforderungen automatisch ein. Ziel hierbei ist die Identifikation beliebiger Objekte in logistischen Prozessketten, Verknüpfung von Informationen mit diesen Objekten zur Beschleunigung und Verbesserung der Logistikprozesse, was entscheidend für eine funktionierende Industrie 4.0 ist.

Beide Methoden haben in der Industrie 4.0 gute Chancen. RFIDs werden heute schon erfolgreich in vielen Unternehmen verwendet (v.a. in der Logistikbranche) und sind kaum noch wegzudenken. Beacons sind größtenteils noch für viele Betriebe Neuland. Aber aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung werden diese in der Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung gewinnen und einen großen Benutzerkreis finden. Die Möglichkeit alles über Mobile Device zur regeln ist ein wichtiger Anreizfaktor in der digitalen Welt, was für die Beacons spricht und diese langfristig in der Industrie zu gebrauchen.

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