Monatsarchiv: Oktober 2014

Milliarden-Investitionen in Industrie 4.0-Technologie erforderlich

Digitale Produktion verändert Industrie von Grund auf

In einer Untersuchung haben die Beratungsunternehmen PwC und Strategy& die Chancen und Risiken der vernetzten Produktion genauer beleuchtet. Befragt wurden insgesamt 235 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe
und der IKT. Eines ist klar – Industrie 4.0-Technologie erfordert ein hohes Investitionsvolumen. Die befragte Unternehmen planen in den nächsten fünf Jahren die Hälfte ihrer Mittel in die vernetzte Produktion investieren zu wollen – ein Investitionsvolumen von etwa 40 Mrd. Euro pro Jahr.

Die Unternehmen erhoffen sich von den Investitionen eine Effizienzsteigerung von 3,3 % pro Jahr und eine gleichzeitige Kostensenkung um 2,6 % jährlich. Bei einem Drittel der befragten Unternehmen ist die Umstellung auf eine digitale Produktion bereits erfolgt – mit einem überdurchschnittlichen Wachstum als Ergebnis.

Neben den hohen Investitionskosten müssen aber ebenso die noch häufig unklaren Wirtschaftlichkeitsrechnungen der Anwendungen, die Datensicherheit und die Qualifizierung der Mitarbeiter in Betracht gezogen werden.

Der baden-württembergische Chef des VDMA-Landesverbands hat alle Maschinenbauunternehmen dazu aufgerufen, den Anschluss an das Industrie 4.0-Zeitalter nicht zu verschlafen und sich frühzeitig über Anwendungsmöglichkeiten zu informieren.

Quelle: VDI-Nachrichten, Industrie 4.0 erfordert Milliarden-Investitionen

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Rückkdokumentation von Schrittketten

Schrittketten - SFC's (Sequential Function Chart)

MES-Software für das Rückdokumentieren von Ablaufsteuerungen (SFC)

Das PLSDOC® SFC-Modul ermöglicht das Rückdokumentieren von Schrittketten bzw. Ablaufsteuerungen. DasSFC-Moduldient zum Rückdokumentieren und zum Vergleich von Versionsständen von Schrittketten (SFC – Sequential Function Chart). Mit der zunehmenden Komplexität und der Anzahl von Schrittketten ist eine automatisierte Schrittkettendokumentation von großem Vorteil. Zum einen können Fehlerquellen bei der Lifecycle-Dokumentation vermieden werden und zum anderen Kosten bei der Betriebsbetreuung eingespart werden.

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Abgrenzung ERP und MES

Eine fest definierbare Abgrenzung zwischen ERP- und MES-Ebene ist schwer festzulegen. MES- und ERP-Systeme haben viele gemeinsame Schnittmengen – die Grenzen verlaufen fließend.

Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass MES als Bindeglied bzw. Schnittstelle zwischen IT-Welt und Automatisierung fungiert – zwischen der kommerziellen Unternehmenssoftware (z.B. ERP-Lösung) und der Ausführungsebene der Produktionsprozesse (Shop Floor).

ERP- und MES-Systeme dienen beide dem Informationsfluss. Sowohl MES als auch ERP sollen innerbetriebliche Geschäftsprozesse optimieren. Nach VDI5600 unterscheidet sich die MES-Ebene von der ERP-Ebene darin, dass Aufträge, Ressourcen und Material mit jeweils unterschiedlicher Genauigkeit betrachtet werden.

  1. Unterschiedliche Anwendungsbereiche bzw. hierarchische Zuordnung
  2. ERP betrachtet Ressourcenplanung des gesamten Unternehmens (Unternehmensleitebene)
  3. MES befasst sich mit dem Gesamtmanagement der Fertigungsleitebene
  4. MES rückt den zentralen Ort der Wertschöpfung – die Produktion – wieder in den Fokus der Optimierungsbestrebungen
  5. Unterschiedliche Betrachtung von Ressourcen (in Bezug auf die zeitliche und operative Detailliertheit)
  6. ERP-System bestimmt Art und Menge der Aufträge für einen bestimmten Zeitraum
  7. MES-System definiert die Bearbeitungszeitpunkte, die Zuordnung zu den Ressourcen und die Reihenfolge der Auftragsabwicklung
  8. im Gegensatz zu MES-Systemen ist es dem ERP-System nicht Möglich, Prozesse auf der Fertigungsebene direkt zu steuern
  9. MES kann betriebsrelevante Prozessdaten papierlos archivieren und analysieren (Plant Historian PDA – Prozessdatenarchivierung)
  10. Mit ERP ist es nicht einfach bzw. nicht möglich detaillierte Produktinformationen des Herstellungsprozesses zu ermitteln und zurückzuverfolgen
  11. MES-Software liefert stets aktuelle Echtzeitinformationen über den Zustand der Produktion
  12. mit einem ERP-System ist es nicht möglich Einblick in die aktuellen Produktionsabläufe zu erhalten

Eine fest definierbare Abgrenzung zwischen ERP- und MES-Ebene ist schwer festzulegen. MES- und ERP-Systeme haben viele gemeinsame Schnittmengen – die Grenzen verlaufen fließend.

Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass MES als Bindeglied bzw. Schnittstelle zwischen IT-Welt und Automatisierung fungiert – zwischen der kommerziellen Unternehmenssoftware (z.B. ERP-Lösung) und der Ausführungsebene der Produktionsprozesse (Shop Floor).

Nutzen von MES-Systemen

  1. MES liefert unternehmensweite Echtzeitinformationen (Information als wichtigster Produktionsfaktor)
  2. Transparente Produktionsprozesse
  3. Optimiert Ressourcennutzung
  4. Gesamter Lifecycle (vom Auftrag bis zur Produktion) wird optimiert
  5. MES als Wettbewerbsvorteil (vor allem KMU können von MES profitieren)
  6. die Implementierung der standardisierten MES-Software-Module spart Zeit und Kosten

Erfahren Sie mehr über MES-Software, MES-Lösungen oder Industrie 4.0 Technologie.

Quelle: Uni Siegen, MES Systeme und deren Anwendung in der Produktion: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu ERP Systemen

 

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SPS IPC Drives 2014 erstmals mit 14 Messehallen

Bereits zum 25. Mal findet dieses Jahr die Automatisierungsmesse SPS IPC Drives in Nürnberg statt. Mehr als 1600 Aussteller aus dem In- und Ausland werden erwartet. Johann Thoma, Geschäftsführer der Mesago Messemanagement GmbH ist sehr zufrieden mit der Entwicklung. Es wird erwartet, dass die 60.000-Besucher-Marke aus dem letzten Jahr erneut erreicht wird. Der „SPS IPC Drives Kongress“ umfasst dieses Jahr 48 Vorträge in 16 Sessions. Am ersten Messetag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Grenzen der Industrie 4.0“ statt.

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Deutschland bei Global Connectivity Index auf Platz eins

Deutscher Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie zeigt sich sehr konkurrenzfähig

Der chinesische IT-Konzern Huawei Deutschland veröffentlichte letzte Woche zum ersten Mal den Global Connectivity Index (GCI) – Deutschland belegte hierbei Platz eins. Der GCI soll die Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie messen. Die Bewertung berücksichtigt nicht nur die Investitionen in IKT-Technologie und deren Nutzungsstand, sondern auch den Profit der Nationen und der unterschiedlichen Branchen. Außerdem bemisst der Index die durchschnittlichen Kosten in Abhängigkeit der durchschnittlichen Einkommensverhältnisse. Der GCI verdeutlicht welche Nationen im Konkurrenzvergleich bei IKT-Technologie gewinnen oder verlieren. Der GCI kann somit als Gradmesser für zukünftige Informationen dienen.

Quelle: VDI-Nachrichten

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